Über die initiative

Deutsche Kommunen fördern Zukunftsperspektiven

Bildung ist die zentrale Schlüsselressource. Bildung zu fördern heißt, Armut zu verringern und Perspektiven vor Ort zu schaffen. Bildung bedeutet, Kindern eine Zukunft, Menschen Chancen auf Beschäftigung, auf Verbleib in der Heimat und auf freie Gestaltung ihres Lebens zu bieten. Bei der Flüchtlingsintegration haben Städte, Landkreise und Gemeinden bewiesen, wie viel Kraft, Energie und Einsatzbereitschaft im kommunalen Zusammenschluss mobilisiert werden kann. Mit der Strategie „global denken, lokal handeln“ wollen deutsche Kommunen im Zusammenwirken mit dem Ehrenamt vor Ort und gemeinsam mit ihrer Bürgerschaft einen wirksamen Beitrag zur Entwicklungszusammenarbeit, zur Bekämpfung von Fluchtursachen und zur Verbesserung der Lebenssituationen in Ländern des Globalen Südens leisten.

 »Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.«

- Aldous Huxley


Unser Ziel

Die kommunalen Spitzenverbände setzen sich mit ihrer Gemeinschaftsinitiative „1000 Schulen für unsere Welt“ dafür ein, dass das gute Beispiel des Landkreises Donau-Ries bundesweit Schule macht. Wir wollen Menschen durch Bildung eine Zukunft in ihrer Heimat ermöglichen und Perspektiven vor Ort schaffen. Denn durch Bildung wird die Grundlage gelegt, um als Erwachsener den Lebensunterhalt für sich und seine Familie sicher und zuverlässig in ihrer eigenen Heimat erwirtschaften zu können. Die Verbände möchten Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger in Deutschland dafür gewinnen, sich aktiv für das Programm „1000 Schulen für unsere Welt“ zu engagieren. Der Ideengeber Landrat Stefan Rößle und der Stiftungsgründer Reiner Meutsch als Botschafter sowie Minister Dr. Gerd Müller als Schirmherr setzen sich ebenfalls engagiert für die Gemeinschaftsinitiative ein.

Unser Vorbild

Der Landkreis Donau-Ries geht mit gutem Beispiel voran und hat begonnen, gemeinsam mit der Reiner Meutsch Stiftung Fly & Help bis 2020 zwanzig Schulen in Afrika zu bauen. Die Schulbauprojekte des Landkreises und seiner Bürgerinnen und Bürger werden ausschließlich durch Bürgerspenden und Sponsoring der lokalen Wirtschaft realisiert.


Die Rolle der Kommunen und ihrer Bürgerinnen und Bürger

Am Beginn steht der politische Wille der Kommunalpolitik und der Bürgerinnen und Bürger, die Initiative „1000 Schulen für unsere Welt“ zu unterstützen. Dazu ist es erforderlich, dass die Initiative der Öffentlichkeit und der lokalen Wirtschaft vorgestellt und für ein Engagement geworben wird. Ein Beschluss der kommunalen Vertretungskörperschaft kann das entwicklungspolitische Engagement zusätzlich unterstreichen. Eine gemeinsame Strategie der Kommune mit lokalen Partnern zur Einwerbung von Spendengeldern erhöht die Sichtbarkeit des Engagements im öffentlichen Raum zusätzlich.

Nachhaltigkeit

Globales Engagement lebt von Nachhaltigkeit. Deswegen haben wir Langfristigkeit in die Mitte der Initiative gerückt. Der Betrieb der Schulen wird langfristig garantiert und die Kontakte zu den Kommunen im Globalen Süden sollen weiterhin geflegt werden und vielleicht sogar zu langfristigen Partnerschaften führen. Und wir beraten die Kommunen gerne, wie sie sich auch auf anderen Wegen für die Eine Welt einsetzen können.