Schritt für Schritt zum Schulbauprojekt

Ich habe Interesse an der Initiative, wo finde ich Informationen?

Wir freuen uns sehr, dass Sie Interesse an der Gemeinschaftsinitiative "1000 Schulen für unsere Welt" haben. In diesem Leitfaden informieren wir Sie über die Schritte von Ihrer Interessensbekundung zum fertigen Schulbau. Natürlich stehen wir Ihnen auch gerne persönlich zur Verfügung, um Sie zu beraten und Ihre Frgaen zu beantworten. Wenden Sie sich einfach an ihren kommunalen Spitzenverband. Den gesamten Leitfaden können Sie unten auch als PDF herunterladen.

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Leitfaden zur Initiative "1000 Schulen für unsere Welt"
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Wie kann ich mit meiner Kommune Teil der Initiative werden?

Es hat sich als sinnvoll erwiesen, allen relevanten Akteuren in Ihrer Kommune von Ihrem Vorhaben zu berichten und sie in den Prozess einzubeziehen. Das können sowohl die Stadt-, Gemeinde- und Kreisräte als auch die kreisangehörigen Städte und Gemeinden bzw. der Landkreis und zivilgesellschaftliche Gruppen sein. Möglicherweise bestehen bereits Projekte oder Partnerschaften zu Kommunen oder Schulen im Globalen Süden. Ist dies der Fall, sollte zunächst eruiert werden, ob dieses Engagement verstetigt, ausgeweitet und unterstützt werden kann, bevor neue möglicherweise konkurrierende Projekte initiiert werden.
Wenn Sie mit Ihrer Kommune Teil der Gemeinschaftsinitiative werden und aus Spendengeldern der Bürgerinnen und Bürgern sowie der lokalen Wirtschaft eine Schule bauen möchten, möchten wir Sie darum bitten, unser Formular für eine Interessensbekundung auszufüllen. Hier können Sie uns mitteilen, ob bereits Partnerschaften mit Kommunen im Globalen Süden bestehen, auf die möglicherweise aufgebaut werden kann, oder ob andere Dinge beachtet werden sollten. Wir werden uns mit Ihnen in Verbindung setzen und die nächsten Schritte besprechen. Die Informationen aus Ihrer Interessensbekundung behandeln wir selbstverständlich vertraulich. Wenn Sie beim Bau einer Schule mit unserem Projektpartner, der Reiner Meutsch Stiftung Fly & Help, kooperieren möchten, wenden Sie sich bitte dennoch zunächst an Ihren kommunalen Spitzenverband. Wir werden die Interessensbekundung an die Stiftung weiterleiten, die sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen wird.

 

Wer ist mein Partner beim Bau einer Schule?

Mit der Reiner Meutsch Stiftung Fly & Help steht der Gemeinschaftsinitiative „1000 Schulen für unsere Welt“ ein zuverlässiger und vertrauenswürdiger Partner zur Verfügung, der seit Stiftungsgründung rund 250 Schulbauprojekte weltweit realisiert hat, davon alleine in den letzten zwei Jahren ca. 100 Schulen. Die Stiftung ist Trägerin des Spendensiegels des „Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI)“, das belegt, dass die Stiftung mit den ihr anvertrauten Geldern sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht. Die Stiftung trägt Sorge dafür, dass alle Spenden in voller Höhe in die Schulbauprojekte fließen und überprüft die ordnungsgemäße Verwendung der Spenden. Gemeinsam mit seriösen Partnerorganisationen, wie der Welthungerhilfe, und in Abstimmung mit den Akteuren vor Ort plant und beaufsichtigt Fly & Help den Schulbau.
Auf der Homepage der Stiftung können Sie sich über viele der bereits erfolgreich abgeschlossenen Schulbauprojekte informieren. Als Dowload finden Sie unten außerdem die Fördervoraussetzungen der Stiftung, anhand derer Partnerorganisationen für den Schulbau und die Schulbauprojekte selbst ausgewählt werden. Gerne vermitteln wir den Kontakt zu der Stiftung, sprechen Sie uns einfach an.

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Die Fördervoraussetzungen der Stiftung Fly and Help
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Ich habe bereits Kontakte zu einer Organisation, mit der ich eine Schule bauen möchte. Kann sich meine Kommune trotzdem bei der Gemeinschaftsinitiative engagieren?

Die Zusammenarbeit mit unserem Projektpartner Fly & Help ist ein Angebot, selbstverständlich können Sie auch Schulbauprojekte mit anderen Stiftungen und Organisationen realisieren. Wir möchten Sie in diesem Fall bitten, die Organisationen vorab auf Seriosität zu prüfen. Gerne nehmen wir Ihr Schulbauprojekt in die Gemeinschaftsinitiative auf, sprechen Sie uns gerne an.

Wo entsteht unsere Schule?

Das Ziel der Gemeinschaftsinitiative „1000 Schulen für unsere Welt“ ist es, dort Schulen zu errichten, wo sie am dringendsten benötigt werden. Unser Partner Fly & Help setzt Schulbauprojekte sowohl in Afrika als auch in Asien und Lateinamerika um. Da alle von Fly & Help mit seinen Partnerorganisationen ausgewählten Schulbauprojekte wirklich gebraucht werden, besteht eine gewisse Dringlichkeit in der Umsetzung. Deswegen ist es leider erst möglich, konkrete Projektvorschläge zu unterbreiten, wenn die von ihrer Kommune avisierte Fördersumme für einen Neubau, einen Anbau oder eine Renovierung nahezu vollständig zur Verfügung steht. In diesem Fall bekommen Sie ein bis drei konkrete Projektanträge mit Hintergrundinformationen, etwa zur Lage der Schule, zu regionalen, wirtschaftlichen, demografischen und strukturellen Besonderheit, der Zielsetzung des Bauvorhabens sowie der Kosten und können entscheiden, für welches Projekt die Spenden aus Ihrer Kommune eingesetzt werden sollen.

Wie verläuft der Schulbau?

Wenn die komplette Spendensumme vorliegt und ein konkretes Schulbauprojekt für Ihre Kommune gefunden ist, beginnt Fly & Help gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen mit dem Schulbauprojekt. Es wird ein Zeitplan für den Schulbau erstellt, aus dem der Projektstart und der Zeitpunkt der geplanten Fertigstellung ersichtlich werden. Die Weitergabe der Fördersumme an die Baufirma erfolgt etappenweise entsprechend des Baufortschritts. Über den Fortgang der Bauarbeiten informiert Sie Fly & Help regelmäßig durch kurze Projektberichte und Bilder. Gerne können Sie diese Materialien nutzen, um die Öffentlichkeit und die Spenderinnen und Spender über den Fortschritt „ihres“ Schulbauprojektes zu informieren.

Der Schulbau ist abgeschlossen, wie wird die Schule eingeweiht?

Die Fertigstellung einer Schule und deren Einweihung ist sowohl für die Menschen vor Ort als auch für Ihre Kommune und die Spenderinnen und Spender meist etwas ganz Besonderes. Bei jedem Projekt besteht deswegen die Möglichkeit für Vertreter der deutschen Kommune an der Eröffnung der jeweiligen Schule teilzunehmen. An jeder Schule wird außerdem ein Schild angebracht, auf dem die Kommune verzeichnet ist. Sollten sich z.B. zwei oder mehrere Kommunen beim Bau einer Schule zusammengeschlossen haben, bekommen selbstverständlich alle auch ihr eigenes Spenderschild. Die Kosten für die Reise und die Unterkunft vor Ort können nicht von der Gemeinschaftsinitiative übernommen werden und sind daher durch die Akteure vor Ort zu tragen.